HEUTE BEI CY

Ingo Lapainis

Ingo Lapainis

Wenn ich genau wüsste, warum ich mit Yoga begonnen habe, würde ich jetzt unter einem Feigenbaum sitzen und nur noch weise lächeln.

Schon von Kindheit an hatte ich eher nichts mit Sport am Hut. Wandern war sonntägliche Pflicht. Erst als Erwachsener habe ich Turnhallen- und Fitnesscenter-Luft als angenehm empfunden. Kreuz und quer stolperte ich durch Squash und Tai Chi, Hanteln mussten auch dran glauben und sogar exotisch klingende Sachen wie Latin Bo habe ich ausprobiert. Schließlich wurde nebenan Rückenyoga angeboten und dann hatte ich das Gefühl, das ist mein Ding.

Auch etliche Bildungsurlaube mit dem Schwerpunkt Yoga und Beruf und einige retreats habe ich besucht. Ich erlebte, dass es viele verschiedene Varianten der Yogapraxis gibt. Die saugte und sauge ich bei den verschieden ausgerichteten Lehrerinnen und Lehrern, vor allem bei coolyoga, weiterhin auf.

Dass Yoga eine Kombination von lebensbejahender Bewegung ist, die alle Körperteile umfasst und lebensbejahender Philosophie, die alle Lebensbereiche umfasst, wurde mir im Laufe der Jahre klar. Darüber wollte ich mehr erfahren und meldete mich zur Lehrerausbildung an.

Am Vinyasa-Stil schätze ich die anscheinend unendlichen Möglichkeiten in der Bewegung zur Ruhe zu kommen. Bei mir klappt das nicht immer, aber es ist ja auch ein Weg, kein Zustand.